Zum Inhalt springen

Changelog

API 2.3.0, Webhooks 3.1.0. Die Versionen im Pfad und in X-Webhook-Version haben sich seit dem Start nicht geändert; alle Erweiterungen sind zusätzlich und abwärtskompatibel. Was gegenüber kennzeichen.dev hinzugekommen ist, steht unter Umgebungen und Versionen.

Produktversion POWRdrive 2.0.0 — vom KBA am 14.09.2026 eingetragen. Damit sind alle sieben Vorgangsarten freigegeben; mit POWRdrive 1.x war es allein die Außerbetriebsetzung. Welche Version die Instanz sendet, auf der Sie diese Seite lesen, steht unter Umgebungen und Versionen — sie wird je Instanz eingestellt und ist keine Zusage dieser Software.

Die Einträge unten sind dieselben, die angemeldete Kunden im Dashboard unter „Neuerungen" lesen — jüngste zuerst. Verweise auf Seiten des Dashboards sind hier als Text stehen geblieben.

17.09.2026

  • Der Support ist ohne Anmeldung erreichbar: E-Mail und Telefon stehen in der Dokumentation unter „Support" — mit den Angaben, die eine Anfrage braucht (TraceId, order.id, externalOrderId, Zeitpunkt) —, auf der Anmeldeseite und am Fuß jeder öffentlichen Seite. Es ist überall dieselbe Adresse.
  • Die Anmeldeseite sagt, wohin man sich bei vergessenem Passwort oder fehlendem Zugang wendet, verweist auf Impressum und Datenschutz und zeigt auf der Test-Instanz „Testumgebung".
  • Neue Support-Tickets meldet das System jetzt dem Betrieb. Die Antwort steht im Verlauf des Tickets und löst keine E-Mail aus — eilt es, rufen Sie an.
  • SEPA-Mandat im Vollmachtsvorgang: POST /powerOfAttorneys nimmt bankAccount an (iban, accountHolder, optional bic). Das SEPA-Lastschriftmandat für die Kfz-Steuer wird dann aus der amtlichen Vorlage befüllt und im selben Nect-Vorgang wie die Vollmacht unterschrieben. Der Antrag mit powerOfAttorney.processId und derselben Bankverbindung braucht kein sepaMandateBase64 mehr; eine andere IBAN oder ein anderer Kontoinhaber ergibt 400. Nur für natürliche Personen, der Kontoinhaber muss der Vollmachtgeber sein. Solange die Vorlage auf der Instanz fehlt, antwortet der Vorgang mit bankAccount mit 503, und /health zeigt sepaMandateTemplate: missing.
  • Firmen in der Produktion: Für eine juristische Person legt POST /powerOfAttorneys auf der Produktionsinstanz vorerst keinen Vollmachtsvorgang bei Nect Business Sign an, sondern antwortet mit 409. Reichen Sie die Vollmacht der Firma als eigene, qualifiziert gesiegelte PDF in Ihrem Antrag ein (powerOfAttorney.documentBase64). Natürliche Personen sind nicht betroffen.
  • Findet Nect eine Firma beim Anlegen nicht im Handelsregister, antwortet POST /powerOfAttorneys jetzt mit 400 und sagt es im Klartext, statt mit 502. Schreiben Sie den Firmennamen genau wie im Register. Fehlerantworten nennen die Nummer des betroffenen Vorgangs in powerOfAttorneyId.
  • Wiederholen Sie POST /powerOfAttorneys mit derselben externalOrderId und denselben Angaben, solange der Vorgang offen ist, bekommen Sie denselben Vorgang zurück — ohne zweiten Vorgang bei Nect. Mit anderen Angaben antwortet die Schnittstelle mit 409.
  • Ist die Produktion für Ihren Mandanten noch nicht freigegeben, antwortet POST /powerOfAttorneys auf der Produktionsinstanz mit 403 — wie ein Antrag. Auf der Testinstanz ändert sich nichts.
  • Geändert: In der Produktion sendet unter unserer Registrierung nur noch, wer beim KBA als Vertragspartner gemeldet ist. Ohne eigenen GKS-Zugang nimmt die Schnittstelle Ihren Antrag dort nur an, wenn an Ihrem Mandanten die vom KBA vergebene KOPA-VP hinterlegt ist und der Antrag genau sie in customization.contractPartner nennt — sonst antwortet sie mit 403, und nichts geht an das KBA. Das gilt ebenso für Antragsformular und Stapel; die Testumgebung bleibt offen. Einzelheiten unter Vertragspartner.
  • Quittungscode 07086 („Der Vorgang kann im Moment leider nicht durchgeführt werden") gilt jetzt als vorübergehende Störung: Ihr so gescheiterter Antrag trägt retryable: true und hat später Aussicht auf Erfolg. Bisher stand er als technischer Fehler da. Prüfen Sie vor dem erneuten Senden die Vorgangsauskunft.
  • Die Übersicht zeigt beim Schritt „Echtbetrieb" jetzt, ob Ihre Anträge wirklich hinausgehen. Ist die Produktion für Sie noch nicht freigegeben oder fehlt die Meldung als Vertragspartner, steht dort, was fehlt und an wen Sie sich wenden — statt eines Häkchens.
  • Fehler beim Lesen Ihrer Anfrage — unlesbares oder leeres JSON, ein falscher Content-Type, ein zu großer Rumpf (413) — melden wir jetzt auf Deutsch, im gewohnten Format mit TraceId. Bisher stand dort der englische Text des Rahmenwerks.

16.09.2026

  • Vollmachten mit Namen jenseits von Latin-1 — Łukasz, Işık, Csőke, Nguyễn, Ελένη oder kyrillisch — lassen sich jetzt erzeugen. Das amtliche Formular trägt dafür eine eingebettete Unicode-Schrift; bisher scheiterte das Befüllen an solchen Namen. Die Feldwerte bleiben unverändert, das Prüfmodul des KBA liest sie wie zuvor.
  • Die FIN im Vollmachtsvorgang wird jetzt so geprüft wie im Antrag: Ziffern und Buchstaben, höchstens 25 Stellen. Ein Sonderzeichen ergibt eine Meldung mit Feldnamen statt eines allgemeinen Fehlers.
  • Geändert: POST und PUT /gksConfigurations nehmen keine Serverpfade mehr an. certificatePath und privateKeyPath werden mit 400 abgewiesen; senden Sie Zertifikat und Schlüssel als PEM-Text (publicKeyCertificate und privateKey). Dateien, die schon auf dem Server liegen, trägt der Betreiber unter GKS-Zugänge ein. Neu sind dort auch Längengrenzen: name 100 Zeichen, username 20, password 200.
  • Neue Webhooks haben jetzt auch FEE_NOTICE_XKFZ_EVENT (Sammelgebührenbescheid) und UNMATCHED_MESSAGE_XKFZ_EVENT (Nachricht ohne passenden Vorgang) vorgewählt — unter Webhooks beim Anlegen. Bisher standen die beiden Kästchen leer, und wer sie übersah, bekam die Bescheide nie zugestellt: Es gab dafür weder Fehler noch Meldung. Bestehende Webhooks ändern sich nicht; abwählen können Sie beides wie bisher.
  • Vorgang anlegen ist während der Einrichtung bedienbar: Solange nur die Meldung beim KBA offen ist, können Sie Anträge stellen, die keinen Vertragspartner benennen — so, wie es Stapelseite und Schnittstelle die ganze Zeit schon zuliessen. Der Hinweis auf den offenen Schritt bleibt stehen. Verhangen wird das Formular nur noch, wenn der Signaturschlüssel fehlt: Dann scheitert wirklich jeder Antrag.
  • Zustellweg „Zusendung an den Bevollmächtigten": Wenn Sie für einen Dritten beantragen und die Unterlagen selbst bekommen sollen, steht das jetzt in Formular und Stapel zur Wahl (ZusendungBevollmaechtigter). Bisher blieb nur „Zusendung an einen Dritten" mit der eigenen Anschrift — das sagt dem KBA etwas anderes.
  • Außerbetriebsetzung für einen Vertragspartner: Das Formular und die Stapelvorlage führen jetzt auch bei der Abmeldung die Vertragspartnernummer (customization.contractPartner), die die Schnittstelle dort längst annimmt. Eine Kundennummer führt die Abmeldung weiterhin nicht.
  • Die Lieferadresse folgt jetzt dem Zustellweg. Ohne ausdrückliche Angabe im Feld „Anschrift" (deliveries[].deliverTo) ging sie an den Lieferungsempfänger, sonst an den Bevollmächtigten, sonst an den Halter — ganz gleich, was der Zustellweg sagte. „Zusendung an den Halter" konnte so auf den Bevollmächtigten zeigen. Wer den Benannten gar nicht führt, bekommt eine klare Fehlermeldung statt einer Lieferung an die falsche Anschrift.
  • Vollmacht und Antrag werden jetzt daran gemessen, wer die Unterlagen wirklich bekommt: Das Feld „Anschrift" (deliveries[].deliverTo) zählt dabei vor dem Zustellweg. „Zusendung an den Halter" mit der Anschrift eines Dritten passt damit nicht mehr zu einer Vollmacht, die den Halter nennt — Sie bekommen 400, bevor etwas an das KBA geht. Umgekehrt nimmt der Antrag jetzt an, was vorher ohne Grund abgewiesen wurde.
  • Die vollständigen ZB-Daten (requestRegistrationData) gibt es nur noch mit der unterschriebenen Einwilligung: Trägt die Vollmacht das Kreuz „erweiterte Datenbereitstellung" nicht, antwortet der Antrag mit 400, statt beim KBA Daten anzufordern, die der Halter nicht freigegeben hat.
  • Eine Dauervollmacht, deren „Gültig bis" vorbei ist, weisen wir jetzt auch dann ab, wenn Sie das PDF selbst mitbringen. Bisher fiel das erst beim Prüfmodul des KBA auf — nach Gebühr und Wartezeit.
  • Antrag unmittelbar nach der Unterschrift: Wer die Vollmacht gerade hat unterschreiben lassen und sofort beantragt, bekommt kein 409 „nicht unterschrieben" mehr. Wir fragen den Stand beim Vertrauensdienst einmal selbst nach, statt Sie auf den nächsten Abgleich warten zu lassen.
  • Vollmacht für eine Vereinigung (GbR, Erbengemeinschaft): Unter Vollmacht erzeugen steht die Vereinigung jetzt zur Wahl, samt benanntem Vertreter. Wir füllen den Block der amtlichen Vorlage, der für sie vorgesehen ist — bisher bekam eine Vereinigung stillschweigend den für juristische Personen, und das fiel erst am Antrag auf, nach dem bezahlten Siegel. Unterschreiben lassen können wir für eine Vereinigung weiterhin nicht: Der Vertrauensdienst stellt sie nicht fest. Sie lassen das erzeugte PDF selbst siegeln und hängen es im Antrag an.
  • Vertreterfelder bei einer natürlichen Person: Wer sie unter Vollmacht erzeugen füllt, bekommt jetzt denselben Hinweis wie bei einer juristischen Person — einen benannten Vertreter führt die amtliche Vorlage nur bei der Vereinigung. Bisher kam das PDF ohne die Eingabe zurück, ohne ein Wort dazu.
  • Zustellung an einen Dritten: In beiden Vollmachtformularen — unter Vollmacht erzeugen und beim neuen Vorgang unter Vollmachtsvorgänge — tragen Sie jetzt Name und Anschrift des Empfängers oder Abholers ein. Bisher stand „einen Dritten" zur Wahl, die Felder dazu gab es nicht, und der Vorgang kam mit „Versand an einen Dritten braucht Name und Anschrift des Dritten" zurück.
  • Testvollmachten sind gekennzeichnet: Vorgänge, die in der Testumgebung des Vertrauensdienstes unterschrieben wurden, tragen unter Vollmachtsvorgänge und in der Auswahl im Antragsformular den Vermerk „Testvollmacht". Über einen Produktionszugang ist eine solche Vollmacht unbrauchbar — der Antrag kommt mit 409 zurück, auch wenn die Einrichtung inzwischen auf die Produktion zeigt.
  • Kassenzeichen am Vorgang: Die Zahlungsreferenz aus dem Sammelgebührenbescheid steht jetzt auf der Vorgangsseite, an jedem abgerechneten Antrag unter Gebührenbescheide und als paymentReference in der Vorgangsauskunft. Bisher blieb sie leer, weil wir sie nur am einzelnen Antrag gesucht haben — die Behörden nennen sie einmal für den ganzen Bescheid. Bei einem geteilten Bescheid tragen wir sie nach, sobald der abschließende Teil eingeht. Nur für Mandanten mit eigener KBA-Registrierung.
  • Vertragspartner im Gebührenbescheid: Nennt der Bescheid zu einer Position einen Vertragspartner, steht er jetzt in der Antragstabelle unter Gebührenbescheide — die Grundlage für die Weiterbelastung. Bescheide ohne Vertragspartner führen die Spalte nicht. Nur für Mandanten mit eigener KBA-Registrierung.
  • Belege korrigierter Vorgänge: Unter Belege steht neben einem Bescheid jetzt die Antragsnummer des Versuchs, zu dem er gehört — bisher nannte die Liste bei korrigierten Vorgängen die Nummer des jüngsten Antrags, also die falsche für eine Rückfrage beim KBA. Dasselbe gilt für das Kennzeichen im Dateinamen des Downloads. Belege, die vor dieser Änderung eingegangen sind, tragen weiter die Nummer des Vorgangs.

15.09.2026

  • Halterart: Am Halter (und an jedem Beteiligten) können Sie jetzt ausdrücklich sagen, um wen es sich handelt — partyType mit NATURAL_PERSON, LEGAL_PERSON, AUTHORITY (Behörde), SOLE_TRADER (Einzelunternehmer) oder ASSOCIATION (Vereinigung, etwa eine GbR ohne Registereintrag). Die Vereinigung geht als eigene Struktur ans KBA, mit freiwilligem Vertreter (associationRepresentative); die Vollmacht füllt je Art den passenden Block der amtlichen Vorlage vom 10.06.2026. Im Antragsformular steht die Halterart als Auswahl. Ohne Angabe bleibt alles wie bisher: Firmenname heißt juristische Person, sonst natürliche. Nur für eine Vereinigung können wir keine Vollmacht unterschreiben lassen — der Vertrauensdienst stellt keine fest; sie bringt ihre gesiegelte Vollmacht als documentBase64 mit.
  • Berufs- bzw. Wirtschaftszweigschlüssel bei Zulassungen: Das KBA verlangt ihn für jeden Halter. Für Privatpersonen ohne Angabe setzen wir 888. Firmen und juristische Personen brauchen den Schlüssel aus dem KBA-Verzeichnis SV 5 (etwa G01); fehlt er, weisen Formular, Stapel und Schnittstelle den Antrag ab, bevor er ans KBA geht. Bei einem Vollmachtsvorgang gilt ohne Angabe der dort unterschriebene Wirtschaftszweig.
  • Längere Namen und Anschriften: Die Höchstlängen folgen jetzt dem Schema XKfz 6.0 — Straße und Ort bis 128 Zeichen, Firmenname bis 255, Vor- und Nachname bis 1024, Geburtsort bis 105. Bisher wurden Straße oder Ort schon ab 41 Zeichen vor dem Versand abgewiesen.
  • Vertragspartner im Antrag: customization.contractPartner nehmen wir nur noch an, wenn die KOPA-VP unter Vertragspartner für Ihren Mandanten eingetragen ist — sonst kommt der Antrag mit 400 zurück, bevor er ans KBA geht. Neu auch bei der Außerbetriebsetzung. Die Vertragspartner-Liste prüft die Schreibregeln des KBA (Hausnummer nur Ziffern, „Straße" wird „Str.", Zeichenvorrat ISO 8859-1).
  • Vertragspartner pflegt der Betreiber: Einträge unter Vertragspartner anlegen, die KOPA-VP nachtragen und Einträge entfernen kann nur noch der Betreiber, solange Sie unter unserer Registrierung fahren — die Meldung an das KBA macht der Großkunde, und die KOPA-VP vergibt das KBA. Ihre eigenen Einträge sehen Sie weiterhin; was einzutragen ist, sagen Sie uns über den Support. Wer eine eigene KBA-Registrierung hat, pflegt seine Liste unverändert selbst. Fehlt customization.contractPartner im Antrag, ergänzen wir ihn nicht — auch dann nicht, wenn für Sie genau ein Vertragspartner gemeldet ist: Der Antrag ginge sonst auf Rechnung und Haftung eines Dritten hinaus.
  • Zulassungsunterlagen versandt bzw. abholbereit: Meldet die Zulassungsbehörde in ihrer abschließenden Rückmeldung, dass Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II, Stempelplaketten und Feinstaubplakette versandt sind oder zur Abholung bereitliegen, steht das jetzt auf der Vorgangsseite und als registrationDocumentsReady im Webhook-Ereignis und in der Vorgangsauskunft. Es entscheidet nichts — ob der Antrag durch ist, sagt weiter der Zustand. Fehlt die Angabe, hat die Behörde nichts dazu gesagt.
  • Nummern der Zulassungsbescheinigungen: Klein geschriebene Nummern setzen wir jetzt bei JEDEM Vorgang hoch, statt sie abzuweisen. Bisher galt das nur bei der Außerbetriebsetzung — über alle fünf Zulassungsvorgänge (Umschreibung, beide Wiederzulassungen, Neu- und Tageszulassung) und die Halteränderung kam dieselbe Nummer mit 400 zurück. Sonderzeichen und Überlänge bleiben Eingabefehler.
  • Druckstücknummer der ZB I (vehicleRegistrationCertificateImprintNumber): Wir prüfen sie jetzt gegen das amtliche Muster — acht Zeichen, zuletzt eine Ziffer oder X, etwa GCGDSXR3. Längere oder anders aufgebaute Angaben kommen sofort mit 400 zurück statt später als Schemafehler des KBA.
  • Lieferungen: In deliveries nehmen wir nur noch die sechs Zustellwege an. UebermittlungWeitereZulassungsdaten gehört nicht dazu — die Daten der Zulassungsbescheinigungen fordern Sie wie gehabt mit requestRegistrationData: true an; sie zählt dann nicht gegen die zwei Lieferungen.
  • Signaturzertifikat: Beim Anlegen eines GKS-Zugangs erzeugen wir es jetzt als X.509 v3 mit 364 Tagen — die Form, die die KBA-Registrierungsanwendung annimmt. Ein eingefügtes v1-Zertifikat und eine Laufzeit von genau 366 Tagen merken wir an; über 366 Tage nehmen wir das Zertifikat gar nicht erst an. Die Anmerkungen stehen unter GKS-Zugänge — die Antwort der Schnittstelle trägt sie nicht.

14.09.2026

  • Alle sieben Vorgangsarten: Das KBA hat unsere Produktversion 2.0.0 am 14.09.2026 eingetragen. Sobald Ihre Instanz mit dieser Version läuft, stellen Sie Halteränderung, Umschreibung, beide Wiederzulassungen, Neu- und Tageszulassung unter Vorgang anlegen, im Stapel und über die Schnittstelle. Bis zur Umstellung Ihrer Instanz bleibt es bei der Außerbetriebsetzung.
  • Anträge für Dritte: Unter Vollmacht einholen legen Sie einen Vollmachtsvorgang an; der Halter weist sich beim Vertrauensdienst aus und unterschreibt qualifiziert. Im Antrag wählen Sie dann diesen Vorgang — oder Sie laden eine qualifiziert unterschriebene Vollmacht als PDF hoch.
  • Für Anbindungen: neue Ereignisse VEHICLE_HOLDER_CHANGE_XKFZ_EVENT, VEHICLE_TRANSFER_XKFZ_EVENT, VEHICLE_REREGISTRATION_XKFZ_EVENT und VEHICLE_REGISTRATION_XKFZ_EVENT. Beim Anlegen eines Webhooks sind alle Vorgangsarten vorgewählt; Ihre bestehenden Webhooks mit Abmelde-Abo haben wir um die neuen Ereignisse ergänzt. Jedes Ereignis nennt unter licensePlate das Kennzeichen des Vorgangs — bei Zulassungen nach dem Bescheid das zugeteilte.
  • Halteränderung mit Vollmachtsvorgang: Berufen Sie sich im Antrag auf einen unterschriebenen Vollmachtsvorgang, muss die neue Anschrift der beim Vertrauensdienst festgestellten entsprechen. Weicht sie ab, weisen wir den Antrag vor dem Versand ab, statt sie still zu ersetzen.
  • Strengere Prüfungen vor dem Versand, damit kein Antrag mit einer vermeidbaren Lücke zum KBA geht: Zur Kfz-Steuer gehört die Zahlweise, sobald Steuerangaben dabei sind; Plakettencodes brauchen ihre Position; die Kennzeichenart ist Z oder B; zur Bankverbindung gehört das unterschriebene SEPA-Mandat; beim nächsten freien Kennzeichen ist die Kennzeichenart anzugeben. Was fehlt, nennt die Antwort beim Namen.
  • Rückkanal der Zulassungen: Ein nachgereichter Ablehnungsgrund des KBA bleibt am Vorgang erhalten, auch wenn danach noch eine Rückmeldung eintrifft — Sie sehen ihn auf der Vorgangsseite, in der Auskunft und im Webhook. Meldet das KBA zu einer Tageszulassung die Neuzulassung zurück oder zur Wiederzulassung auf denselben Halter die Wiederzulassung, gilt das nicht mehr als Abweichung.

09.09.2026

  • Neu: Gebührenbescheide — die Sammelgebührenbescheide der Zulassungsbehörden mit Kontoinhaber, IBAN, Verwendungszweck, Fälligkeit und den abgerechneten Anträgen; PDF und XML zum Herunterladen. Bisher lagen sie nur als Roh-XML im Protokoll. Für Anbindungen: Ereignis FEE_NOTICE_XKFZ_EVENT und GET …/feeNotices. Nur für Mandanten mit eigener KBA-Registrierung.
  • Neu: Unbekannte Nachrichten — Rückkanal-Nachrichten, zu denen es hier keinen Vorgang gibt, mit Antragsnummer, FIN, Kennzeichen, Status und Belegen. Für Anbindungen: Ereignis UNMATCHED_MESSAGE_XKFZ_EVENT, GET …/unmatchedMessages und PUT …/unmatchedMessages/{id}/state.
  • Beim Start holt der Dienst beides aus dem Protokoll nach, was vor dieser Neuerung dort liegen blieb, und meldet es wie eben eingetroffen.

20.08.2026

  • Neu: Was wir berechnen — die Aufstellung hinter Ihrer Rechnung, Vorgang für Vorgang, mit Ihrem eigenen Auftragszeichen. Unsere Leistung und die amtliche Gebühr stehen getrennt; solange das KBA keinen Bescheid geschickt hat, steht dort „offen" und daneben ein voraussichtlicher Wert aus der Preisliste. Als CSV für die Buchhaltung.
  • Neu: Testdaten — die amtlichen Testfahrzeuge des KBA mit FIN, Kennzeichen und Sicherheitscodes. Solange Ihre Anträge in die Testumgebung gehen, üben Sie damit, statt mit den Papieren eines echten Kunden.
  • Der Stapelversand kennt zwei neue Spalten: externalOrderId für Ihr eigenes Auftragszeichen und endkunde_id für die Kundenzuordnung. Bisher musste beides nach dem Einlesen einzeln nachgetragen werden.
  • Die Suche findet jetzt auch Ihren zugeordneten Kunden — und ein Kennzeichen ohne Leerzeichen (BO-AN200 ebenso wie BO-AN 200).
  • Ein abgeschalteter Zugang steht ab sofort auf der Übersicht, nicht erst beim Absenden eines Antrags. Auch die Schnittstelle nennt den Grund, statt von ungültigen Zugangsdaten zu sprechen.
  • Für Anbindungen: GET …/orders listet Ihre Aufträge mit Filtern (changedSince, mehrere Zustände mit Komma) und derivedStatus. Eine mitgegebene X-Trace-Id wird gespiegelt; unbekannte Parameter ergeben jetzt einen Fehler, statt still den ganzen Bestand zu liefern.

17.08.2026

  • Abgewiesene Anträge lassen sich jetzt korrigieren und erneut stellen: Auf der Vorgangsseite steht der Grund der Abweisung, das Formular ist mit Ihren bisherigen Angaben vorbelegt. Beim KBA entsteht dabei ein neuer Antrag mit eigener Antragsnummer — bei uns bleibt es EIN Vorgang mit Versuchshistorie, und abgerechnet wird er einmal.
  • Die Vorgangsliste hat ein Suchfeld: Kennzeichen, FIN, Antrags- oder Auftragsnummer und — sobald das Ergebnis des KBA vorliegt — der Name des Halters. Darunter Reiter je Geschäftsvorfall mit Trefferzahl.
  • Ältere Vorgänge sind wieder erreichbar: Die Liste lässt sich blättern statt nach hundert Zeilen zu enden.
  • Support-Knopf oben rechts auf jeder Seite: Ticket anlegen, ohne die Seite zu verlassen. Ihre Tickets samt Antwortverlauf stehen unter „Support“.
  • Ihre KBA-Zugangsdaten lassen sich jetzt selbst ändern — Kennung, Passwort, KoPa-Schlüssel und Schlüsselmaterial. Das KBA lässt jedes Kennungspasswort nach 90 Tagen ablaufen; bisher ging der Wechsel nur über uns.
  • Einen Kunden können Sie einem Vorgang nachträglich zuordnen — bisher ging das nur beim Anlegen, obwohl der Hinweistext etwas anderes versprach.
  • Fahren Sie als Vertragspartner unter unserer Registrierung, stehen keine amtlichen Gebührenbescheide mehr im Dashboard: Die Abrechnung läuft über uns. Mit eigener KBA-Registrierung bleibt alles wie bisher.

31.07.2026

  • Neue Seite „Fehlermeldungen“: Zu jedem Quittungscode des KBA steht, was er bedeutet und was daraus folgt — durchsuchbar nach Code oder Stichwort.
  • Neue Seite „Tarif & Preise“ mit der vollen Aufschlüsselung je Vorgang. Der Schalter oben rechnet um, was eine eigene KBA-Registrierung spart.
  • Neue Seite „Registrierung“: Sie sehen, unter wessen KBA-Registrierung Ihre Anträge laufen, und können eine eigene KOPA-Kennung anmelden.
  • Neue Übersichtsseite mit dem Einrichtungsstand — abgeleitet aus dem, was tatsächlich hinterlegt ist.
  • Solange die Einrichtung nicht steht, sind die Betriebsseiten verhangen. Der nächste Schritt steht dabei.

30.07.2026

  • Neuer Bereich „Aktuelles“: Störungen, Wartungen und Hinweise zum Betrieb. Läuft eine Störung, steht ein Vermerk auch auf der Antragsseite.
  • Über die API abrufbar unter GET /serviceStatus — damit Sie die Lage in Ihrer eigenen Oberfläche zeigen können.
  • Vollmachten lassen sich digital einholen: Der Halter unterschreibt qualifiziert bei einem Vertrauensdiensteanbieter, die Einladung kommt unter Ihrem Namen.
  • Ein Zulassungsantrag kann sich auf einen Vollmachtsvorgang berufen (powerOfAttorney.processId) — das signierte PDF hängen wir selbst an und gleichen es vorab gegen die Antragsdaten ab.